Mit Innenputz dämmen? Ja und zwar mit mineralischen Innendämmputz

Mit Innenputz dämmen? Ja und zwar mit mineralischen Innendämmputz

Was hier zu sehen ist, ist ein mineralischer Innendämmputz und damit ein echtes Multitalent: Putz und Wärmedämmung in einem.

Bei einer Sanierung einer Bestandsimmobilie kommt es manchmal vor, dass eine Außendämmung nicht möglich ist. Zum Beispiel, weil die Fassade erhalten bleiben soll, das Gebäude unter Denkmalschutz steht oder innen nur sehr wenig Platz für zusätzlichen Wandaufbau vorhanden ist.

In vielen Fällen sind dann mineralische Innendämmsysteme mit Dämmplatten eine bewährte und effektive Lösung. Doch manchmal zählt jeder Zentimeter. Etwa bei entsprechender Wohnlage, bei erhaltenswertem Stuck oder in der Kernsanierung, wenn der alte Putz ohnehin vollständig entfernt werden muss.

Für solche Fälle zeigen wir eine Alternative, die viele noch nicht kennen: mineralischer Innendämmputz.

In diesem Projekt wurde der alte, nicht tragfähige Unterputz entfernt und ein mineralischer Innendämmputz verarbeitet. Dieser wurde direkt auf die Wand aufgetragen, ohne zusätzliche Dämmplatten. Je nach Produkt wird ein Wärmeleitwert von ca. 0,028–0,070 W/(m·K) erreicht. Dies ist deutlich besser als bei herkömmlicher Gips- oder Kalkputz und reicht in vielen Fällen aus, wenn von außen nicht gedämmt werden kann.

Durch die Erhöhung der Wandoberflächentemperatur wird, mit nur ca. 3 cm, bereits der Mindestwärmeschutz erreicht. Was zu einer verbesserten thermischen Behaglichkeit beiträgt und das Risiko für Kondensat- und Schimmelbildung reduziert und spürbar an Aufbauhöhe spart. Die Oberfläche kann anschließend nach Wunsch gestaltet werden.

Die Vorteile:

✔️ spart Platz & Aufbauhöhe
✔️ mineralisches Produkt
✔️ reguliert das Raumklima
✔️ senkt das Schimmelrisiko
✔️ ideal für sensiblen Altbau
✔️ förderfähig

Fazit:

Innendämmputz kann bei Altbauten, Bestandsgebäuden oder denkmalgeschützten Objekten eine sinnvolle Lösung sein, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist.